100 Seiten Martin Hiller – Ein Magazin

Erst wollte ich nur einen Handzettel gestalten, doch hört was dann geschaaah: Statt einer Visitenkarte mit meinem verwirrenden Namen darauf, wollte ich ein kleines, informatives Handout über meine Kunst zusammenstellen. Damit die Leute mal wissen. Arbeitstitel: „Bulletin“. Daraus ist nun ein 100-seitiges Magazin geworden, das verschiedene meiner künstlerischen Aktivitäten sammelt, beschreibt, listet, abbildet und in Bezügen zueinander setzt.

Martin Hiller veröffentlicht 100-seitiges Magazin: „Bulletin July 2020“

Das verschwenderisch gelayoutete Heft versammelt Informationstexte über meine Musik und Klanginstallationen, ausführliche journalistische Texte über anderer Leute Kunst (das Interview über Jugend, Punk und Generation Gap mit Schorsch Kamerun), sowie Auszüge aus meinen prosaischen Texten. Doppelseitenweise gibt es dokumentarische Photos von Auftritten, Konzerten und Katzen. Auch sind diverse meiner seriellen, künstlerischen Photos hier abgebildet. Ebenso gibt es seltene Einblicke in meine Zeichnungen und mixed media Arbeiten mit Tinte, Buntstiften, Kaffeeflecken und anderen aleatorisch angewendeten Erscheinungen des täglichen Lebens auf Papier. Außerdem gibt es Exempel meines prekären Lebens als Grafikdesigner. Genau genommen IST diese Broschüre mit seinen zahllosen Farb- und Typo-Welten auch ein Werkstück meiner Ideen von Grafikdesign – mein alter Computer hatte redlich Mühe, diese ebenenreichen 100 Seiten zu händeln.

Ein- und Ausdrücke aus Musik, Photographie, Kunst & Text

Dieses „Bulletin“ versammelt also ziemlich viel von dem was ich als Mensch und Künstler bin. Weitere Hefte, mit anderen Bildern, Texten und sonstigem synästhetischen Wahnsinn, folgen in loser Unregelmäßigkeit in der Zukunft. Sammelt Sie alle!

Aus dem informellen Handout ist nun eine Art Ego-Zine, ein eklektizistischer Katalog geworden. Bei meinen Konzerten am 7. und 8. August in Greifswald und Zachow wird dieses Heft – im Sinne der ursprünglichen Idee eines Handouts – gegen softe Spende gehandoutet. Danach (und bereits jetzt via bandcamp) gibt es das nur zu kaufen gegen hartes Scheißgeld (das ausverkaufte „Thy Easiness Vol. 1: My Heart Is In My Pocket“ als Musikdownload inklusive).

Weitere Auflagen sollen folgen

Keine Ahnung, ob DIY heute noch ein gültiges Schlagwort ist (denn wer macht Sachen nicht selbst?!), aber wenn, dann sind diese 100 A5-Seiten hier ein ehrlicher Brocken echten Independet-DIYs. Vieles hier drin, wie unveröffentlichte Texte eines Romanprojekts und ein Text über einen völlig grotesken Job als Anzeigenvertreter (wtf?!), den ich vor einigen Jahren mal kurzzeitig ausübte, findet man noch nicht mal im Internet. Das Tolle ist: ich hatte so wenig Geld für den Druck, dass manche Texte so klein gesetzt sind, dass man sie immer wieder und mit voller Hingabe, vielleicht sogar mit Lupe lesen möchte!

In diesem Sinne: collect them all und finanziert die zweite Auflage meines lustigen Taschenbuchs mit!

Danke, Love & Gesundheit!

Bestellen

Das Magazin kann hier bei bandcamp online bestellt und bezahlt werden. Wer möchte, kann auch eine mail schreiben und wir klären die Details.

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